Anbaugebiete und Sorten

 

Der US-»Cotton-Belt« – Baumwolle soweit das Auge reicht

Amerikas Baumwolle wird im so genannten „Cotton Belt“ (dem Baumwollgürtel der USA) angebaut. Dieses riesige Anbaugebiet erstreckt sich über 16 US-Bundesstaaten quer durch den alten Süden der USA von Nord Carolina an der Ostküste bis nach Kalifornien an der Westküste. Ein Klima mit konstanter und langer Sonneneinstrahlung garantiert dort eine dauerhaft hohe Qualität der Fasern. So können die USA eine breite Palette an Baumwollsorten anbieten.


Karte Baumwollgürtel USA - Übersicht über die Baumwollstaaten der USA

Der US-»Cotton Belt«

 

Upland-Baumwolle wird in vier Regionen des COTTON Belt kultiviert: im Südosten (Alabama, Florida, Georgia, Nord Carolina, Süd Carolina und Virginia), im Mittleren Süden (Arkansas, Louisiana, Mississippi, Missouri und Tennessee), im Südwesten (Kansas, Oklahoma und Texas) und im Westen (Arizona, California und New Mexico).

 

Die Vereinigten Staaten bauen heute 90% des weltweiten Upland-Baumwollbedarfs an. Mehr als verschiedene 50 Uplandsorten werden allen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht.


Im San Joaquin Valley (SVJ) in Kalifornien wird eine der besten USA-Baumwollen angebaut, die SVJ-Baumwolle.


Die hochwertigste, feinste und längste der US-Baumwollen , die Extra Long Staple (ELS) Pima Baumwolle wird im Südwesten der USA kultiviert, in den Staaten Arizona, New Mexico, Texas und Kalifornien. Unter dem Markennamen SUPIMA ist sie weltweit ein Synonym für die feinste ELS Baumwolle. Bekleidung und Heimtextilien aus Supima Baumwolle zeichnen sich aus durch hohe Weichheit, natürlichen, edlen Glanz, einen schönen Fall und hohe Haltbarkeit aus.

 

In den USA werden zwei Baumwollarten angebaut:

1) Gossypium hirsutum (Texas- oder auch Upland-Baumwolle genannt).
In Mexiko und Zentralamerika heimisch wurde diese Art für den großflächigen Anbau in den USA weiterentwickelt und macht heute ca. 97% der amerikanischen Baumwollernte aus. Die Faserlänge liegt zwischen 21,87 und 32,81 mm.


2) Gossypium barbadense (westindische Baumwolle)
hat ihren Ursprung in Südamerika und macht die hochwertigsten 3% der US-Baumwollproduktion aus. Diese ELS-Fasern (Extra Long Staple, meint: extra lang und extra fein) kommt mit Faserlängen zwischen 34,6 und 34,7 mm und wird allgemein als „US-Pima-Baumwolle" bezeichnet (Der Name ist abgeleitet von einem in Arizona lebenden Indianerstamm. Die „Pima“ Indianer halfen bei der Züchtung der heutigen hochwertigen PIMA-Sorte).

 

 

 

 

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Abbildung: Luftaufnahme von Baumwollfeldern Abbildung: Maschine zur Baumwollernte Abbildung: gesammelte Baumwollernte in Gatter